Veranstaltungsrückblick

7. Sept. 2016 - Georg STOIBER beerdigt

Datum: 08 Sep 2016

Nachruf von Obm.Stv. ÖKR Franz Preinfalk

 

Hochwürdiger Herr Pfarrer,

geschätzte Angehörige,

werte Trauergemeinde.

 

Es obliegt mir die traurige Verpflichtung, in Vertretung des Obmanns vom Seniorenbund Franz Schimpl und von mir persönlich, dir Monika, Gitti, Georg samt Familien das tief empfundene Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen.

Es wehte in den letzten Tagen nicht nur die Trauerfahne im Dorfzentrum, tiefe Betroffenheit war bei den Menschen im Dorf, im Seniorenbund und darüber hinaus in einem großen Bekanntheitsbereich zu spüren.

1970 haben zwei Menschen ja gesagt zu einer Familie und Existenzgründung. Georg hat einen weiteren Weg zur Arbeit mit dem damals so schnellen VW – Käfer auf sich genommen. Er war bald im Dorf anerkannt und beliebt, vor allem bei der Feuerwehr sind wir enge Freunde geworden. Diese Verdienste wurden bereits gewürdigt.

Wie so oft sind Freud und Leid unsere Wegbegleiter. 1978 der Stallbau, aber 1979 kam der Hoferbe zur Welt und schien wieder Licht ins Leben.

Ich sehe in seinem und meinem Leben so viele Gemeinsamkeiten. Trotz unserer existenziell, nicht leichten Aufbauarbeit, waren aus heutiger Sicht die Prioritäten bei der Feuerwehr und Öffentlichkeitsarbeit sehr weit oben, Dank der Geduld unserer Gattinnen. Trotz manchmaliger gegensätzlicher Auffassungsunterschiede haben wir immer die Gemeinsamkeit gefunden und waren so erfolgreich in unseren Zielen.

Auf die beruflich erfolgreichen Kinder und Enkelkinder war er berechtigt stolz.

Der so frühe Tot vom Marianne und seine körperliche Beeinträchtigung haben ihm vielleicht auch sein Leben um Jahre verkürzt. Er hat nie geklagt und dieses Schicksal mit Würde getragen.

Seiner Familie und den Pflegekräften gilt aufrichtiger Dank, sie haben ihm diese schwere Zeit erträglicher und leichter gemacht. Jeden Sonntag, wenn es seine körperliche Verfassung erlaubte, entzündete er ein Licht am Grabe seiner Frau vor dem Kirchgang. Am meisten tat er mir in letzter Zeit leid, wenn er diese Gehhilfe mit förmlich letzter Kraft bergauf vor sich her schob.

Es war gerne bei Veranstaltungen des Seniorenbundes dabei, war er doch ein gern gesehener Gesellschafter. Als Dank für die 12-jähr. Mitgliedschaft wurde am Altar eine Kerze entzündet. Die soll ihm leuchten am Weg in die ewige Glück. Ruhe in Frieden